Pferde und die Wirkung von essentiellen ungesättigten Fettsäuren

Studie zu Entzündungsmarkern bei Pferden mit Arthritis im Zusammenhang mit der Zugabe ungesättigter Fettsäuren.

„Diese Studie liefert weitere Beweise dafür, dass die Zugabe  langkettiger Omega   Fettsäuren in der Pferdeernährung vorteilhaft für Pferde mit existierender Arthritis sein können.”

Studie bei 16 erwachsenen Pferden mit Arthritis in den Knien, Fesseln, Sprunggelenken, oder Kniegelenken. Die Gelenke waren unbeweglich (geblockt) durch schwere Arthritis.

Die Tiere wurden in eine Versuchs- und eine Kontrollgruppe eingeteilt. Der Versuchsgruppe wurden 90 Tage lang zusätzlich zum normalen Futter Omega 3 Fettsäuren zugeführt.

Markers of Inflammation in Arthritic Horses Fed Omega-3 Fatty Acids

D. R. Manhart*,1,

B. D. Scott*,

P. G. Gibbs*,

J. A. Coverdale*,

E. M. Eller*,

C. M. Honnas† and

D. M. Hood‡

Professional Animal Scientist April 2009 vol. 25 no. 2 155-160

http://pas.fass.org/content/25/2/155.abstract

Inhalte der Studie zur Nutzung von Hanföl und weiteren Hanfbestandteilen  in der Pferdeernährung durchgeführt an der Universität zu Edinburgh (UK)

Hanföl  ist sehr reichhaltig an g-Linolensäure und an Stearinsäure, die biologischen Metabolisten von Linolsäure (LA) und Alphalinolensäure (ALA). In kaum einem weiteren Öl findet man derartige essentielle Verbindungen, die zudem noch im Verhältnis zueinander so gut abgestimmt sind.

Kurzum Hanföl ist die wertvollste Quelle von Omega-Fettsäuren aus einer, alleinigen pflanzlichen Quelle. Es beinhaltet keinerlei Dioxine oder andere gifte Stoffe, wie sie häufig in Fischöl gefunden werden.

In der Studie wird erörtert, dass Hanföl und ebenso seine Nebenprodukte, eine substantiell bessere Ausgewogenheit von Omega 6 zu Omega 3 Fettsäuren bereit stellt, als alle anderen Pflanzenöle die  in der Pferdeernährung sonst üblicherweise verwendet werden. Insbesondere Maiskeimöl, welches im Verhältnis von Omega 6 zu Omega 3 Fettsäuren bei unausgewogenen 56:0 liegt,  sowie  Rapsöl, das Sojaöl und auch das Leinöl, die nur unzureichend SDA und GLA enthalten, könnten nachteilig für die Pferdeernährung sein. Seit eine Überversorgung mit Omega 6 Fettsäuren und dadurch entstandene  negative Effekte im Bereich des Herz-Kreislaufsystems, Zuname von Entzündungen und weiteren negativen Ausmaßen  in Verbindung gebracht werden, weiß man um die Wichtigkeit eines ausgewogenen Verhältnisses zwischen den genannten Fettsäureverbindungen.

Mit seinem günstigen Omega 6 zu Omega 3 Verhältnis, sowie GLA und SDA Inhalt, stellt Hanföl im Vergleich zu üblicherweise Verwendeten Ölen, eine überragende Quelle an hochwertigen Fettsäuren zur Verfügung die für eine ausgewogene  Pferdeernährung unentbehrlich sind. 

weitere Schlussfolgerungen der Studie sind, Erkenntnisse über:

  • die Bedeutenden Vorteile für die Gesundheit
  • Verbesserung der körperlichen Befindlichkeit
  • Geringere Risikoquelle bei der Energiezufuhr bei Pferden, die zu Hufrehe neigen
  • reduziert Entzündungen bei Pferden mit Arthritis
  • reduziert Stress bei Fohlen während der Entwöhnung
  • weniger gereiztes Verhalten
  • wertvoll bei der Behandlung von Atemproblemen

Bestandteile aus Hanf sind ideale Lieferanten für Futterrationen mit geringem Anteil an Stärke, dafür  hohen Anteil an Öl und Fasern. Pferdernährung mit einem hohen Anteil an Stärke aus der Fütterung mit Getreide ist bekannt dafür zur Entstehung von Magengeschwüren beizutragen sowie die Entstehung von Hufrehe und Koliken zu begünstigen.

weitere Schlussfolgerungen sind: 

Energie:

  • Verbessert die Ausdauer
  • Vermindert Übersäuerung während hochintensiver Arbeit
  • Ideal für schwangere Stuten in fortgeschrittener Phase mit reduziertem Appetit, jedoch erhöhtem Bedarf an Energie

Verhalten:

  • Unterstützt weniger reizbares, und ruhigeres Verhalten bei Pferden, wenn es als Alternative zur zusätzlichen Energiezufuhr statt Getreide gefüttert wird
  • Reduziert aggressives Verhalten

Gesundheit:

  • Verbessert die allgemeine körperliche Befindlichkeit
  • Hilft die Herzfrequenz bei trainierenden Pferden zu reduzieren
  • wertvoll in der Behandlung von Atemwegsproblemen, ausgelöst durch wiederholte Atemwegsblockierung durch Reduzierung von Entzündungen in der Lunge

Proteinzufuhr:

  • Hoher Proteinanteil geeignet für Pferde
  • Nicht erhitzt.
  • Passende Alternative zu Sojabohnenmehl bei Pferden die anfällig sind für Hufrehe , hervorgerufen durch seinen geringen Anteil an Stärke und den hohen Anteil an Faser. 

Zum Teil übersetzte Fassung aus :

Quelle: Summary (Use of Hemp Oil and Hemp Ingredients in Equine Diets by Jo-Anne Murray PHD, PGDIP, BSC, RNUTR, BHS II

(Royal Dick School of veterinary Studies University of Edinburgh)

Messrs Braham&Murray April 2012